18.03.2016

Bulk-Shopping (unverpackt einkaufen)


Bulk-Shopping (unverpackt einkaufen)

http://rostrose.blogspot.ch/2016/03/a-new-life-3-keiner-ist-zu-klein.html



Bist du es auch leid mit jedem Einkauf gleichzeitig auch Verpackungsabfall zu produzieren?
Findest du auch, dass es Zeit wird den Verpackungswahnsinn anzugehen und alternative Lösungen dazu zu entwickeln?
Oder willst du ernsthaft im Wasser oder Honig Plastikpartikel....?
Hier kannst du weiterlesen, wo du überall Plastik findest:




(unverpackt Kiel, Quelle google Bilder)

Hier kannst du dich zu unverpackt einlesen:


So etwas wünschte ich mir in unserer Einkaufslandschaft. Obwohl Migros und Coop diesbezüglich schon was zu bieten haben.... Noch besser wäre  ein solches Geschäft in meiner Nähe, denn nach Berlin, Kiel oder Wien  ist es zu weit um einkaufen zu gehen, obwohl es mir natürlich grossen Spass machen würde, mal einen solchen Laden von innen sehen zu dürfen, wie zum Beispiel dieser in Wien:



Schon längst bin ich nicht mehr die Einzige, die weder Gemüse, Obst oder Brot ohne Verpackung kauft. Ich bin diese ganze Tüten und ‚Säckli‘ Abfälle leid. Egal wo man heute einkauft, es wird immer nach einer Tüte gefragt. Mittlerweile habe ich angefangen in Kleidergeschäften zu sagen, ‚ich kann es gut in meine Tasche nehmen‘. Dies tue ich seit ich eine Docu sah über den Meeresunrat, diese gewaltigen Plastikberge, die sich meist in die Mägen von Fischen verirren. Aber auch, weil ich es schon vor fast vierzig Jahren sah, als ich in Afrika arbeitete.  Also befand ich Tüten jeglicher Art sind Umweltmüll der so gut es geht nicht den Weg zu mir finden soll. Bei uns gibt es neu eine Plastikentsorgung (ein kleiner Tropfen auf den heissen Stein!), dazu ein Artikel in der Luzerner Zeitung


Hier möchte ich  zwei Videos einstellen, 'Plastik Planet-Trailer und Junk Beach in Chile/Plastik Fluch der Meere....







eine gute Nachricht:
Japanische Forscher haben Bakterien entdeckt, die sich durch den Kunststoff fressen und ihn zersetzen...
den ganzen Artikel kannst du hier lesen:




Natürlich bin ich noch lange nicht so weit wie Familie Bunk, die ganz ohne Plastik lebt…
Anneliese Bunks Buch: ‚Besser leben ohne Plastik‘ ist erst kürzlich erschienen.

http://www.oekom.de/nc/buecher/gesamtprogramm/buch/besser-leben-ohne-plastik.html







Mein Anteil ohne Plastik umfasst Obst- und Gemüse verpackungsfrei und Brot beim Bäcker.
Mir würde es extrem gut gefallen, wenn ich mein Weckglas mitbringen könnte zum Einkaufen und nach Gusto befüllen dürfte. So wie oben 'mis Mueslizüg' und Reis, Nudeln ....


Wie du siehst eine never ending story... mit der man nicht nur Filme füttern kann, sondern Bücher und das Leben...



Gekauft habe ich mir diesen Monat zwei Bücher:





Was ich alles bei Changemaker  eingekauft habe, könnte man natürlich auch online bestellen, ich gehe gerne in den Laden und sehe mir alles genau an : -) .

Was ich noch sagen wollte: ‚Ich plädiere für eine plastikfreie Welt, ich bin Rebellin  J

herzliche Grüsse an alle, eure Sichtwiese



p.s. diesen Monat war ich brav, habe kein Plastik nach Hause genommen ;-), aber Papier...



Kommentare:

  1. toller umfangreicher Artikel.Ich achte auch darauf.in berlin gibt es mittlerweile einige Läden zum Selberabfüllen. und ich habe in jeder Handtasche zwei einkaufsbeutel...es geht...aber radikal bin ich darin noch nicht geworden...na mal sehen...DANKE FÜRS DIE INFOS. Ein schönes Wochenende Dir

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    1. Liebe Ute,
      es geht mir wie dir, ich achte darauf... und ja, auch radikal bin ich absolut noch nicht, auch wenn es so aussehen sollte nach diesem Artikel... Ich lebe das Prinzip alles in Massen und immer irgendwie in Richtung Mitte, damit die Balance stimmig ist.
      Herzliche Grüsse und viel Spass in Leipzig, wo ich gerne Mäuschen wär.... Sichtwiese

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  2. Hallo du Liebe,

    vielen Dank für deinen tollen Beitrag! Ich bin sehr froh, dass allmählich wieder Läden entstehen, die auf weniger Verpackungsmüll setzen. In dem Biobauernladen „Hofküche“, in dem wir vor allem Obst, Gemüse, Getreideprodukte, Milch und Eier kaufen, gibt es zumindest Papiersackerl, um Obst und Gemüse einzutüten, und die nehmen wir dann jedes Mal wieder neu mit, außerdem verpacken wir die Eier in mitgebrachten Eierkartons und Milch / Joghurt / Sauerrahm gibt es dort in Mehrwegflaschen, das ist mir auch sympathischer als die Plastikverpackungen im Supermarkt, selbst wenn es sich dort immerhin auch schon um Bio-Milchprodukte handelt. Unser Supermarkt hat außerdem eine Wurst- und Käsetheke, und dort kann man sich die Einkäufe in mitgebrachte Tupperbehälter geben lassen, damit haben wir mittlerweile auch begonnen und können auf diese Weise einiges an Verpackungsmüll sparen. GANZ weg vom Plastik sind wir aber leider auch noch nicht…

    Ganz herzliche vor-österliche Rostrosengrüße und danke für deine lieben Zeilen zu ANL,

    Traude

    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/03/bahnwarterinnen-lauchkuchen-auf.html#comment-form

    ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


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    1. Liebe Traude,
      lieben Dank für dein Schreiben, über das ich mich sehr freue. Ihr seid da um Meilen weiter als wir mit euren Biobauernläden... So ganz weg von Säckchen und Verpackungen bin ich leider noch nicht, aber ich arbeite daran, weil ich es eine geniale Idee finde, die dem Umweltschutz und den Meeresbewohnern dient.
      Herzliche Ostergrüsse nach Österreich, Sichtwiese

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  3. Das erinnert mich an unser Dasein in der DDR, da waren Verpackungen oft Mangelware und die pottdreckigen Möhren, Kartoffeln etc. landeten grundsätzlich lose in der Einkaufstasche - man tat gut dran, für das Brot selbst eine Tüte mitzubringen, damit es sauber blieb... und wenns im Feinkostladen Fleischsalat gab... hiesz das: erstmal Schlange stehen und wohl dem, der dafür ein Töpfchen dabei hatte (was ganz selbstverständlich vorher leer abgewogen wurde), denn sonst wurde der Salat in ein Stück Papier geklatscht, wo er unterwegs nach allen Seiten rauslief und das Papier durchweichte... -
    Das war ganz normales Leben, aber für Spontankäufe war das auch nicht immer optimal.
    Also: ich bin keine Rebellin und finde Plaste ist schon eine segensreiche Erfindung. Ich habe in sämtl. Handtaschen/Rucksäcken immer eine mögl. feste Plastetüte dabei, die ist schön leicht und gut gefaltet (geht besser als mit Jutenbeuteln, die eh für alles meist zu klein sind - ), damit bin ich für alle Fälle gut gerüstet, seinen es Einkäufe oder unterwegs gesammelte Hagebutten, Kastanien etc. Tüte wird gefühlte 100mal benutzt.
    Also für ganz abschaffen bin ich nicht, aber für überlegten Einsatz.

    Liebe Grüsze und schönen Ostermontag noch
    Mascha

    PS: bei uns hiesz das Plast*e*, denn Plast*ik* ist eigentlich etwas anderes. Kunst. Hab mich immer noch nicht daran gewöhnt! Und alle erkennen daran den Ossi ;-)

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    1. Liebe Mascha,
      ganz herzlichen Dank für dein tolles Schreiben, das mich auch an meine Kindheit erinnerte, die zwar nicht in der DDR war, aber in der Schweiz der Nachkriegszeit. Die Gedanken an Kartoffeln ohne Ende war noch in allen Hinterköpfen... Ganz plastikfrei bin ich auch nicht, ich habe immer meine 'Berlintasche' zusammengelegt in der Handtasche dabei, also ich halte es wie du, versuche aber möglichst ohne diese Plastiksäckli auszukommen oder sie zu recyclen.
      Dir und deinen Lieben einen wunderschönen, sonnigen Ostermontag.
      Herzliche Grüsse, Sichtwiese

      p.s. ich hätte dich nicht als Ossi erkannt :-)

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